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OpenGenesisLINKLinux: Server installieren und bauen

Linux: Server installieren und bauen

OpenGenesisLINK unter Linux kompilieren: Git, .NET 8 SDK, libgdiplus, Prebuild, Build-Befehle und Start des OpenSimulators.

Aktualisiert 2026-10-13
Linux: Server installieren und bauen

OpenGenesisLINK unter Linux bauen

Diese Anleitung gilt als Grundlage für Debian/Ubuntu auf x86_64/AMD64 oder ARM64/aarch64. Die Architektur bestimmt die benötigten .NET-Installationspakete. Verwendet wird der offizielle Stable-Quellcode; ein produktiver Grid-Betrieb benötigt zusätzliche Datenbank-, Netzwerk- und Sicherheitskonfiguration.

1. Notwendige Werkzeuge installieren

sudo apt update
sudo apt install -y git curl ca-certificates unzip libgdiplus libc6-dev

Installiere anschließend das .NET 8 SDK über die offizielle Microsoft-Anleitung für deine konkrete Distribution. Wenn das Microsoft-Paketrepository bereits eingerichtet ist, lautet der übliche Befehl:

sudo apt install -y dotnet-sdk-8.0
dotnet --info

Hinweis: Wenn dotnet-sdk-8.0 nicht gefunden wird, fehlt möglicherweise die passende Microsoft-Paketquelle. Richte diese nach der offiziellen Anleitung für deine Debian-/Ubuntu-Version ein; installiere nicht ersatzweise nur aspnetcore-runtime.

2. Stabile Serverversion herunterladen

Aktuelles Stable-Quellcode-ZIP herunterladen

Entpacke die heruntergeladene ZIP in ein neues Arbeitsverzeichnis und öffne dort im Terminal den Ordner mit OpenSim.sln. Alternativ kannst du das Repository mit Git klonen und das gewünschte Stable-Tag von Veröffentlichungen auschecken:

curl -fLsS -o opengenesislink-stable.zip https://opengenesislink.de/download/server/latest.zip
mkdir -p ogl-source
unzip -q opengenesislink-stable.zip -d ogl-source
cd "$(find ogl-source -mindepth 1 -maxdepth 1 -type d | head -n 1)"

Nach dem Download: Mit cd opengenesislinkserver, git fetch --tags und git checkout <STABLE-TAG> zum veröffentlichten Release wechseln. main enthält dagegen laufende Entwicklung.

3. Projekt bauen

chmod +x ./runprebuild.sh ./compile.sh
./runprebuild.sh
./compile.sh

Wenn du den Build direkt mit dem SDK ausführen möchtest, verwende nach dem Prebuild alternativ:

dotnet build --configuration Release OpenSim.sln

4. Erste Standalone-Region

Für einen einfachen lokalen Test kannst du Standalone mit SQLite verwenden. Prüfe vorher die Beispielkonfigurationen, überschreibe niemals eine bestehende Produktiv-INI:

cd bin
cp -n OpenSim.ini.example OpenSim.ini
cp -n config-include/StandaloneCommon.ini.example config-include/StandaloneCommon.ini

Wähle in OpenSim.ini im Abschnitt [Architecture] die passende Standalone.ini oder StandaloneHypergrid.ini. Öffne die Datei und kontrolliere Netzwerkadresse, Ports und Regionen. Starte dann den Simulator:

./opensim.sh

Die erste Region wird anhand deiner Regionseinstellungen eingerichtet. Prüfe danach die Konsolenausgabe auf Fehler.

5. Grid mit Robust statt Standalone

Für einen Betrieb mit mehreren Simulatoren brauchst du Robust als zentrale Instanz, gemeinsame Datenbankdienste und passende Grid-Konfiguration. In diesem Fall nicht die Standalone-Includes aktivieren:

cp -n Robust.HG.ini.example Robust.HG.ini
cp -n config-include/GridCommon.ini.example config-include/GridCommon.ini
# OpenSim.ini: im Abschnitt [Architecture] GridHypergrid.ini aktivieren
# Robust / Simulator und Datenbanken passend konfigurieren
# Robust zuerst starten:
dotnet Robust.dll
# Simulator separat in einem zweiten Terminal:
# cd bin && ./opensim.sh

Robust und Simulator können verschiedene Prozesse oder Server verwenden. Die Datenbankverbindung, Grid-URI, Login-URI, Firewall und Regionsports müssen zusammenpassen. Für einen produktiven Server außerdem TLS/Reverse Proxy, getrennte Zugriffsrechte, Backups und sichere Geheimnisse einrichten.

Fehlersuche und weitere Dokumentation

Eine frische Stable-Installation ist nicht identisch mit einer Migration deines bestehenden Grids. Vor Migration: Datenbanken, Inventar, OAR/IAR, Regions- und Robust-Konfigurationen sowie Schlüssel sichern.
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